Bernd Doerr
... als eingemeindeter Sozialer auf der Welt gewandelt, springt
er in späteren Jahren in's kalte Wasser der bity-byty world
("hello!") und fühlt sich dort zunehmend wohl. Verbindung
zur greifbaren Welt ist und bleibt The social Thing in verschiedenen
Formen, eine sind die Virtuartisten, die er fortan beschallt
und betextet. Überzeugt von der Welt als schnurstracks So
Seiendes und immer noch auf dem Weg dahin, versucht, dem Ganzen
ein humaneres Gesicht zu geben, das angesichts des Gewusels
öfters mal lang wird, ist er unterwegs zum Mittelpunkt des
circulus virtuosus, den er in Menschen (sic!) und Dingen,
niemals aber in bestehenden sprachlichen Systemen vermutet.
Geschichten dienen ebenfalls nur als Laufband, oder als Treppenwitz.
Die Kunst besteht darin, sich von seinen eigenen Einfällen
nicht ablenken zu lassen. Insofern sind auch die virtuartistischen
Erzählungen nichts als Schattenbilder, deren Bezug zu dem
Ursprung verschleiert ist und bleibt.
Einzig die musikalischen Elemente versprechen eine Loslösung
aus dem immer währenden Kreis. "Musik als Träger von Ideen"
- das ist und bleibt die beste Losung. So dreht sich der Plattenteller
und illuminiert die Region des Nicht-Gesagten, Wirklichkeit
wie viele andere.
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